Brainstorming – spontane Ideenfindung ohne Limit

Brainstorming ist eine sehr bekannte Methode zur Ideenfindung und wird vorwiegend dort verwendet, wo klassische Lösungsansätze versagt haben. Eine Gruppe von Menschen trifft sich, um neue Ideen und Lösungen für ein spezifisches Problem zu finden. Dabei werden so viele Lösungen wie möglich vorgeschlagen ohne diese zu bewerten oder zu kritisieren.

Der Einsatz von Brainstorming soll spontane und neue Lösungen zulassen, abseits der Norm und mit viel Kreativität. Das Ziel sind innovative Ideen und ausgefallene Problemlösungen.

Brainstorming hat den Vorteil, dass es jederzeit ohne Aufwand eingesetzt werden kann, ohne Kosten zu generieren. Ausserdem hat es einen Team-Building-Effekt. Durchgeführt wird das Brainstorming am Besten in einer Gruppe von 5-20 Personen, je nach Problemstellung bestehend aus Expert:innen, Mitarbeitenden, Laien oder Fachpersonen aus anderen Bereichen. Die Gruppenleitung erklärt das Problem, dabei ist zu beachten, dass das Thema weder zu breit noch zu spezifisch ist. Für den Erfolg des Brainstormings ist es sehr wichtig, dass die vier Grundregeln eingehalten werden. Ausserdem sind eine zeitliche Beschränkung und eine Moderation hilfreich. Ebenso wichtig ist eine gute Stimmung: Die Teilnehmenden müssen sich wohl fühlen, damit sie ihren Gedanken freien Lauf lassen können.

Diese vier grundsätzlichen Regeln gelten beim “brainstormen”

  1. Kombinieren und aufgreifen von bereits geäusserten Ideen ist erlaubt
  2. Kommentare, Korrekturen und Kritik sind verboten
  3. Viele Ideen in kürzester Zeit (Zeitrahmen 5-30 Minuten) sind gewünscht
  4. Freies Assoziieren und Phantasieren ist erlaubt

In der ersten Phase des Brainstormings geht es um die Ideenfindung. Die Teilnehmenden nennen spontan Ideen zur Lösung des vorliegenden Problems und inspirieren sich dabei gegenseitig. Die Ideen werden laufend notiert. In der zweiten Phase des Brainstormings werden die Ergebnisse zuerst sortiert. Zuerst geht es dabei nur um die thematische Zugehörigkeit, es werden nur problemferne Ideen aussortiert. Im letzten Schritt werden die Ideen dann bewertet. Dies kann in einer Diskussion mit allen Teilnehmenden stattfinden oder von Fachpersonen vorgenommen werden.



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