Random Meet: Aktiv am Problemlösungsprozess teilnehmen

Random Meet dient der Entwicklung von Ideen und deren Bewertung. Ziel ist es, aufgrund diverser Inputs neue Lösungen zu besprechen und zu erarbeiten. Dabei geht es meist um breitere Themen, welche die gesamte Organisation oder grosse Teile davon betreffen – wie zum Beispiel um die Zusammenarbeit, Kommunikation, Eigenverantwortung oder das Rollenverständnis. Die Methode wird in einem “erweiterten Kreis“ von interessierten Personen durchgeführt, welche sich im Voraus für den Workshop anmelden können. So wird sichergestellt, dass sich nicht immer dieselben Mitarbeitenden zu einem Thema äussern. Diese Methode steigert ausserdem das Selbstvertrauen der Mitarbeitenden, weil sie sich aktiv an einem Problemlösungsprozess beteiligen können.

Beim dieser Methode werden schliesslich ebefalls Techniken wie Brainstorming oder SCAMPER angewendet. Dabei jedoch mit einer willkürlich zusammengestellten Arbeitsgruppe aus interessierten Mitarbeitenden, anstatt mit eingeladenen Teilnehmenden. Deshalb auch die Bezeichnung „Random Meet“.

Organisation und Ablauf der Methode

  • Ein konkretes Thema/Problem bedarf neuer Ideen und Lösungsansätze
  • Es erfolgt eine öffentliche Ausschreibung des „Random Meet“ Workshops, alle interessierten Mitarbeitenden können sich zur Teilnahme anmelden (empfohlen wird eine Gruppengrösse von ca. 8 – 12 Teilnehmenden)
  • Passend zum Thema wird ein Moderator/eine Moderatorin bestimmt (Continuous Improver, P-Koordinator:in etc.)
  • Am Workshop selbst wird zuerst die Ausgangslage beschrieben – aus Sicht der verschiedenen Beteiligten
  • In einem Brainstorming (o.a. SCAMPER) tragen die Teilnehmenden verschiedene kreative Ideen zusammen
  • Die Ideen werden durch die Teilnehmenden bewertet
  • Ergänzend findet eine Umfrage statt (zum Beispiel online), bei welcher alle vom Thema betroffenen Mitarbeitenden die Ideen ebenfalls bewerten können
  • Alle Ideen werden in eine Ideenliste aufgenommen und entsprechend dokumentiert
  • Die erarbeiteten und priorisierten Ideen werden dem Entscheidungsgremium (SUP Management) vorgestellt
  • Nach dem Entscheid durch das Gremium erfolgt die Umsetzung der entsprechenden Idee(n)


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